Einblicke in unseren Unterricht

Einblicke in unseren Deutschunterricht

Im Rahmes des Unterrichtsthemas "Bildergeschichten schreiben" sind diese Geschichten der SchülerInnen der vierten Klassen entstanden.

 

Die Flaschenpost

Es war ein sonniger Nachmittag in den Ferien, als den Freunden Lars und Maja etwas Lustiges passierte.

Maja und Lars saßen am Fluss und sie saßen hier schon eine ganze Weile. Selbst ihrem Hund Rudi war langweilig. „Wo bleibt nur Felix?“, wunderte sich Maja. „Oh, guck mal!“, rief Lars und zeigte auf eine Flaschenpost im Wasser. Sie fischten sie raus und öffneten den Deckel. Doch sie verstanden nicht, was der Text bedeutete: „Ich bin euch näher, als ihr denkt!“ „Was kann das bedeuten?“, fragte Lars. „Keine Ahnung“, antwortete Maja und kratzte sich am Kopf. Doch da sprang Felix aus dem Busch und sie verstanden.

Da waren sie nicht mehr sauer Felix, dass er zu spät war.

(eine Bildergeschichte von Eva, 4. Klasse)

 

Die Überraschung

An einem sonnigen Sonntagnachmittag saßen Maja und Tim mit ihrem Hund Barki an einem Badesee und warteten auf ihren Freund Namens Lukas.

Barki hatte irgendetwas gerochen und gesehen. Es war eine Flaschenpost. Maja und Tim guckten überrascht und fragten sich: „Wer die wohl geschrieben hat?“. Barki, ihr Hund holte die Flasche aus dem Wasser. Maja machte die Flaschenpost auf uns las den Brief. Maja überlegte, ob der Brief von ihrem Freund kam oder von jemand anderem. Aber dann wurden sie von ihrem Freund Lukas überrascht. Maja und Tim guckten erfreut. Sie sagten wie im Chor: „Du hast den Brief geschrieben!“ Ihr Freund Lukas sagte: „Ja, ich habe den Brief geschrieben. Seid ihr überrascht?“ „Ja, und zwar sehr. Wo warst du die ganze Zeit?“, wollten die beiden wissen. „Im Gebüsch, wo denn sonst!“

Tim, Maja und ihr Freund Lukas lachten und Barki wedelte mit dem Schwanz.

(eine Bildergeschichte von Alexander, 4. Klasse)

 

 

Die Flaschenpost

Simon, Luisa, Jannick und dessen Hund Benno verabredeten sich um 3 Uhr nachmittags an einem Fluss. Sie wollten zusammen baden gehen.

Doch Simon war noch nicht aufgetaucht. Plötzlich kam eine Flaschenpost angeschwommen. „Wo kommt das denn her?“, fragte Luisa. „Ich weiß es nicht“, antwortete Jannick. Bello holte die Flaschenpost aus dem Fluss und gab sie Luisa. „Oh!“, sagte Luisa. Darin steckte ein Brief. Plötzlich kam ein Junge aus dem Busch gesprungen. Es war Simon. „Hallo!“, rief Simon. „Hallo Simon!“, rief Jannick. Simon sagte: „Ich habe die Flaschenpost geschrieben!“ „Cool!“, rief Luisa.

Dann spielten Simon, Jannick, Luisa und Bello miteinander.

(eine Bildergeschichte von Zoe, 4. Klasse)    

 

 

Die Flaschenpost

An einem warmen Mittwochmittag saßen Simon und Luisa mit Hund Lili an einem Fluss. Dort warteten sie auf Simons Freund Frieder.

Luisa und Simon guckten verwundert zum Fluss. Was schwamm denn dort? Die beiden gingen zum Ufer und sahen eine Flaschenpost im Wasser schwimmen. Währenddessen beobachtete Frieder seine zwei Freunde Luisa und Simon aus seinem Versteck. Frieder sah den beiden Kindern zu. Jetzt lasen Luisa und Simon die Nachricht aus der Flasche. Daraufhin guckten Luisa und Simon überrascht: „Wer schrieb die Nachricht?“, wollten sie wissen. Simon dachte laut: „Wo ist denn Frieder?“. Da hörten Luisa und Simon im Gebüsch etwas. Was war das bloß? Die Kinder bekamen ein wenig Angst. Dann flüsterte Luisa: „Wer versteckt sich da?“ Da rief Frieder: „Überraschung!“ Simon antwortete erleichtert: „Du hast uns einen Schrecken eingejagt!“ „Lasst uns ins Freibad gehen!“, schlug Frieder vor. „Als Wiedergutmachung lade ich euch ins Freibad ein“, sagte Frieder. Luisa und Simon freuten sich und nahmen zufrieden die Einladung an.

Am Ende waren alle glücklich und verbrachten einen schönen Tag im Freibad.

(eine Bildergeschichte von Luisa, 4. Klasse)

 

 

Die Überraschung

An einem schönen Tag machten Nils und Luisa mit ihrem Hund Flaffie einen Spaziergang am Fluss entlang.

Eigentlich hatten Nils und Luisa auch ihren Freund Simon gefragt. Doch Simon hatte ganz andere Pläne und sagte: „Ich habe heute leider keine Zeit, denn ich habe noch was Wichtiges zu erledigen.“ Er wollte aber nicht verraten was. Luisa und Nils dachten traurig: „Was ist denn jetzt wichtiger als unsere Freundschaft?“ Betrübt gingen sie den Fluss entlang, denn ohne Simon machte es einfach keinen Spaß. Plötzlich sprang Flaffie bellend in den Fluss. Luisa fragte erschrocken: „Was ist denn jetzt mit Flaffie los?“ Kurz darauf rief Nils: „Schau mal da Luisa! Da ist eine Flaschenpost!“ Aufgeregt fischten sie die Flaschenpost aus dem Fluss. Neugierig öffneten sie gemeinsam die Flasche und zogen den Brief heraus. Luisa las vor: „Hey ihr drei, ihr denkt doch nicht wirklich, dass ich euch alleine spazieren gehen, oder? Liebe Grüße, euer Freund im Gebüsch.“ Luisa kratzte sich fragend am Kopf: „Wer das wohl geschrieben hat? Dieser Freund im Busch.“ Da raschelte es auch schon neben ihnen. Und jemand schrie: „ÜBERRASCHUNG!“ „Simon!“, riefen Luisa und Nils wie aus einem Munde erleichtert. „Es gibt nichts Wichtigeres als Zeit mit euch zu verbringen“, erklärte Simon.

Nun spielten alle gemeinsam zufrieden am Flussufer.

(eine Bildergeschichte von Zoe,  4. Klasse)   

 

 

Die Flaschenpost

An einem sonnigen Nachmittag verabredeten sich Carla, Julian und Leon am Fluss. Leon sollte wie bei all ihren Verabredungen seinen Hund Benno mitbringen.

Als Carla, Leon und Benno am Fluss ankamen, war Julian noch nicht da. Sie setzten sich ans Ufer und warteten auf ihn. Langsam wurden sie ungeduldig. Leon guckte andauernd auf seine Uhr. Dann sagte er zu Carla: „Julian ist schon über eine halbe Stunde zu spät!“ Plötzlich sprang Benno auf und lief zum Wasser. Als Carla und Leon sahen, was er entdeckt hatte, wollte auch Leon zum Fluss laufen. Doch Carla hielt ihn am Arm fest. Sie sagte zu Leon: „Keine Sorge, Benno kriegt das auch allein hin.“ Als Benno aus dem Wasser kam, erkannten Carla und Leon, was Benno aus dem Fluss gefischt hatte. „Es ist eine Flaschenpost“, rief Carla aufgeregt. „Carla, kriegst du den Zettel aus der Flasche?“, fragte Leon und schaute aufgeregt zu Carla. Sie nahm die Flasche und schüttelte sie kräftig. Nach einigen Versuchen bekam Carla den Zettel aus der Flasche. Laut las sie vor: „Ich bin da, ich bin nah. Trallalla!“ Die beiden schauten erstaunt: „Was soll das bedeuten?“, fragte Leon. „Keine Ahnung“, meinte Carla. Auf einmal raschelte es im Busch und Julian sprang heraus. „Julian!“, riefen Leon und Carla gleichzeitig. „Warst du das mit der Flaschenpost!“, fragte Carla. „Ja, ich wollte unsere Verabredung etwas spannender machen“, antwortete Julian. „Unsere Verabredung war ja ein echtes Abenteuer!“, rief Leon. Nun mussten alle laut lachen.

Carla und Leon wussten jetzt, dass man manchmal auch warten muss, um belohnt zu werden.

(eine Bildergeschichte von Sarah, 4. Klasse)